Sonntag, 7. Juni 2009

auf egli mit chrigi

war heute mit chrigi unterwegs...um 11 uhr hatten wir abgemacht...und los gings... es war sehr wechselhaft, schwül und wärmer als in den letzten tagen...meiner meinung nach gutes wetter. gleich in den ersten 2 stunden fanden wir einen spot mit aktiven fischen und fingen 6 egli...alle auf c-rig oder splitshot-rig mit fluo vorfach und kleinen ködern. die ersten fische gingen nicht am grund auf die köder, sondern beinahe an der oberfläche, auf figure 8 style und langsames hin und her ziehen...die grösseren am boden. die restliche zeit bis 18:00 verbrachten wir mit viel laufen ( ich will mein boot) da keine spots mehr ergiebig waren und ohne grossen fischkontakt, lediglich eine ca. 35 seefo schnappte noch nach meinem köder verfehlte ihn aber und gabs dann auf. machte aber nichts, denn wir hatten wiedermal gut gefangen und waren guter dinge und der kurze regen hatte uns auch verschont

ein paar bilder...

chrigi mit dem grössten von 36 cm...yes




wunderschöne fische !!


mein grösstes...mit 32


keiner der fische war unter 29...eigentlich eine seltenheit. wahrscheinlich war einfach nur ein älterer schwarm vorort. wir fingen zwar keine riesen, aber für zürisee verhältnisse fand ich die strecke ganz okay. die grossen werden kommen...hoffe ich zumindest ;)

gruss fäbe

Freitag, 22. Mai 2009

barschalarm

wir haben freitag den 22 mai....andy und ich sind zum hardcore fischen auf seinem bassboat verabredet und ich freu mich wie ein kleines kind. stehsitze, fussgesteuerter elektromotor und jede menge platz zum stehen machen die fischerei auf seinem boot zum genuss. nicht das ich mein boot nicht gerne hab, aber gewisse ausstattungen erleichtern die fischerei erheblich...so steht auf meiner liste der dinge die ich mir zulegen werde ein elektromotor ganz oben. unglaublich wie ruhig und leicht es sich auf einem platz manövrieren lässt ohne die fische zu verscheuchen oder das halbe boot zum kentern zu bringen. nun gut, genug geschwärmt...weiter gehts...

um 8 uhr sind wir verabredet und da ich schon früher wach, bin gehe ich noch schnell eine halbe stunde nach uetikon ans wasser. fange tue ich nichts, macht ja nix, ich hab zeit...also verschieben und da andy noch nicht am start ist fische ich halt noch in stäfa ein bisschen...



pünktlich um 8 uhr kommt andy und es kann losgehen. zuerst setzte ich mich als steuermann mit dem mir unbekannten elektromotor auseinander. schnell habs ich den dreh raus und es geht los. zuerst peilen wir eine erhebung vor stäfa an und betrachten auf dem echo die kanten, sieht geil aus, aber das wars auch schon keine fische weit und breit. nach 30 min machen wir uns vom acker. beim weiter fischen merken wir schnell das die flats in der umgebung nicht ertragreich sind und so machen wir uns schnell richtung damm auf

andy in action...


das wetter ist sehr wechselhaft und anfangs bewölkt irgendwie hab ich das gefühl das es gut wird um fische zu fangen, eher schwül und wechselhaft...mal gucken


tackle-junkies....wir haben uns zusammen genommen und nur das nötigste mitgenommen.


oberhalb des dammes sehen wir einen schönen ca. 40er egli an einer ausgeprägten kante. leider erschrickt er und flüchtet...kurz darauf hat andy 2 nachläufer von hechten auf seine jerks. leicht nervös bittet er um bisse aber nichts geschieht...thats fishing. bei mir tut sich nichts. jerks, gummi und spinnerbaits pflügen wir erflogslos am schilf entlang, spinnerbaits werden tief und langsam der kante entlang gezogen...nichts... nach einer weiteren stunde haben wir genung von naturstrecke und schilfgürteln, obwohl die spots extrem gut aussehen tut sich nichts...alles zu seiner zeit...wir wechseln die art des spots und entscheiden uns anstatt schilf und schnell abfallendes wasser mit schlammig-sandigem grund nach steinigem und flacherem terrain zu suchen. bassfischen und die dazugehörige mentalität des fischens bringt einem echt weiter und lernt flexiblität... mit einigen kombos lässt sich so spot für spot die ganze wasser säule befischen.

irgendwann kommen wir an einen viel versprechenden spot mit den von uns gewünschten merkmalen. gummi raus und abchecken...nichts...wir verschieben uns lautlos wie assasinen um 100 meter und da sind sie...eglis in schönen stückzahlen und grössen, in 1-4 meter tiefem wasser über steinigem grund. kaum sind die köder im wasser werden sie attackiert. andy fängt den ersten auf jerk, weitere folgen auf gummi am c-rig.viele bisse können nicht verwertet werden...so ists halt, macht nichts...die fische wollen. nach einiger zeit kommt jemand motzen denn wir fischen vor einer werft und so müssen wir von dannen ziehen...we come again wenn work is done you fucker... der typ war ein arsch, ein leidenschaftsloser geschäftsmann, null verständniss und wir im jagd fieber, könnt euch ja vorstellen am liebsten hätten wir den kielgezogen wie dazumals die piraten...tja, weiter gehts. hinter der werft probieren wirs nochmals und siehe da ein schönes exemplar packt den hellgie


wieder gibts schilfgürtel und wir fischen weiter...andy mit jerk ich mit tief und langsam geführtem spinner bait. andy verhaut den ersten anschlag und ärgert sich über die dreistigkeit dieser viecher. bei mir tut sich nichts. kurz darauf fängt andi den ersten hecht des tages, ein kleiner aber da kann man ja nicht wählen... keine fünf minuten später ziehe ich den spinnerbait aus der tiefe empor und schaue erwatungsvoll auf das auftauchen des baits in meinem sichtfeld. das bild das sich mir bietet lässt mich nervös werden. langsam kommt der spinnerbait hoch und direkt darunter sehe ich einen grossen schädel eines hechtes folgen...nimm ihm nimm ihn...ach schon beim boot und tschüss...nichts mit figure aight..der fisch war ziemlich scheu. die szene war aber geil. wie aus "der weisse hai" oder so... den fisch schätzte ich auf 90-100cm

andy schniepel...


mitte des tages haben wir schon ordentlich fische in unserem kasten...und die meisten in anständigen grössen...


geile spots hats an dem see... vom ufer aus keine chance...




nach einer weiteren stunde haben wir genug vom schilf abfischen und begeben uns in einen hafen weil ich an den kiosk will...zudem sehen wir das es nicht weit entfernt richtig stark regnet und im hafen haben wir schutz vor dem wind der zügig bläst. kaum zu glauben, die regen wand zieht schön an uns vorbei und die sonne kommt wieder hervor, yes...danke petrus.

dann fischen wir mit hellgie im hafen weiter. einige wurm fischer kriegen die krise als sie sehen das jeder unserer würfe einen fisch oder fehlbiss bringt und langsam sammelt sich die ganze szene um uns herum und jeder wirft sein zeugs in der gegend herum. es kündigt sich eine hammer beisszeit an wir fangen viele fische, einige wandern in den kasten einige zurück ins wasser, jeder wurf ein biss. zu guter letzt darf ich noch diesen 36er fangen, einen zweiten grossen verliere ich..dann nach ca. 1,5 stunden ists vorbei. sie beissen zwar noch aber nur sporadisch, wir ziehen weiter.



die nächsten stunden bringen nichts...mittlerweile ists ca. 18:30 und wir gehen zurück zur werft um fortzufahren wo wir aufgehört haben...wieder beissen die fische, nicht so intensiv wie morgens aber sie beissen. morgens haben wir bemerkt das auf distanz mehr läuft. waren wir zu nahe waren ging nichts mehr. also fischen wir diesmal den spot aus der distanz an und erwischen noch einige fische auf c-rig...andy möchte nicht im dunkeln auswassern und so begeben wir uns auf den heimweg.

was für ein tag...so was von geil...wir fanden die fische an 2 spots und fingen wie blöd. geschätzte 50 egli fingen wir...viele anhiebe gingen ins leere. die fische bissen spitz und schnell...zum teil hatten die den köder wieder ausgespuckt bevor wir anschlagen konnten und nach vielen verpatzten anschlägen hatten wir denn dreh irgendwann raus und schlugen blitzartig und wehement zu. ich hab mich öfters kaputt gelacht als schambi den fischen den gummi richtig reingeprügelt hat und ihm gings genauso. die meisten gingen auf c-rig und splitshot-rig auf 2-4 meter tiefe. alle am grund...2 gingen bei schambi auf mini pointer...köder waren hellgie, stormwürmli und paddletail gummi. insgesamt hatten wir 4 hecht nachläufer auf jerk, hellgie und spinnerbait nur einer biss zu....2 davon um die 50-60, einer um die 70 und noch den grossen

hier die grössten beiden...



die rückfahrt war von einer sehr schönen stimmung geprägt...traumhaft








andy lud mich um 8 uhr aus und da ich zuhause niemanden erreichte fuhr ich noch nach meilen weil ich unbedingt noch den sonnenuntergang photographieren wollte. leider war die sonne schon verdeckt als ich ankam und so fischte ich halt noch ein bisschen und fing nochmals einen kleinen eglis auf stormworm...ich sah auch noch einen grossen hecht der unter den vielen köfis am grund lag und wohl wartete...aus jux lies ich eine spinnerbait runter und der fisch erschrak und war weg...vielleicht wäre ein gummiswimbait ganz langsam am grund entlang gezogen das richtige gewesen...wer weiss....egal es war ein hammergeiler tag...

grosses danke an schambi



gruss fäbe

Freitag, 24. April 2009

5 tage bass angeln...

endlich ist es soweit...wir haben freitag den 18 april und ich habe wieder ferien...ach wie geil ist das denn? endlich...nach 4 monaten arbeiten... fischen ohne ende und ohne zeitdruck :)
nachdem ich bei meiner mum die karre und bei meinem kumpel mein boot abgeholt habe kanns losgehen. noch am selben abend kommt jänu zu mir, damit wir uns auch ja nicht verpassen am nächsten morgen, denn wir wollen ja bei zeiten aus den federn und mit vollgas ins tessin. während ich auf ihn warte packe ich mein zeugs, wechsle drillinge und kontrolliere immer wieder die eingepackten köder und ob es auch genügend sind. jekrbaits, cranks, swimbaits, jigs und gummi ohne ende dürfen mit. das gummizeugs packe ich gleich alles ein. um 22:00 kommt jänu an und nach einer weiteren stunde fachsimpeln gehen wir pennen.

samstag

um ca. 7 uhr ist tagwacht, eigentlich ganz human was die zeit betrifft und verwunderlich das ich nicht schon längst wach bin...meist verhindert ein serotoninschub einen langen schlaf in anbetracht solcher fischereilichen abenteuer. heute sind es nicht die glückshormone sondern meine tochter die mir lauthals ins ohr schreit und mich so weckt...ist ja gut...ich geh schon.
jänu und ich kippen noch einen halben liter kaffe , das gepäck wird ordnungsgemäss verstaut, der anhänger mit dem boot wird kontrolliert und los gehts...yeahh...on the road again

nach 4 stunden fahrt und 2-3 pausen, zwecks stärkung, kommen wir um 12:00 in lugano an. schnell im hafen anmelden, boot rein, tackle aufs boot, anhänger am arsch der welt parkieren, auto parkieren und schon sind wir weg...was einem mann alles im weg zu seinen ziel steht...ohhh man...aber irgendwann sind die ganzen unannehmlichkeiten vorbei und zwischen uns und den bass liegt nur noch wasser. 14:00 wir kooommmmeeeen

da dänu mit sevi und den restlichen piraten schon auf hoher see herumtuckert begeben sich jänu und ich auf eigene faust los. zuerst fischen wir mit swimbaits, grossen selbstgemachten jerkbaits, spinnerbaits und cranks. es dauert seine zeit bis wir mit dem boot den richtigen abstand zum ufer haben und der ablauf schön eingeschliffen ist, so das die köder in einer sinnvollen zeitspanne wieder beim boot sind und neu ausgeworfen werden können ohne zeit, würfe und spots zu verschenken. kaum zu glauben...aber schon nach ca. 15 minuten kriege ich einen biss auf den im wasser ruhig stehenden, selbstgemachten jerkbait. natürlich bin ich noch viel zu nervös von der vorfreude und kann den biss nicht verwandeln... egal wir haben zeit. also weiter fischen...eine weile lang tut sich nichts und dann....gelingt mir der erste streich...und was für einer. der wurf mit dem luckycraft fat cb gelingt perfekt, landet zwischen den zweigen eines busches ohne zu verhedern und wird nach 3 kurbel umdrehungen mit einem wütenden biss und sturem kopfschütteln quittiert...bass on und erst noch ein guter...meine träume werden endlich wahr...wie lange hab ich schon auf die viecher geangelt und das ohne erfolg, hab die guten beisszeiten verpasst, war zur falschen zeit vorort? genügend lange...nun wird die ausdauer belohnt. mit gutem tackle und geübten skills scheints zu klappen. später schätzt dänu den fisch auf 2,5-2,7 kilo, ein traum fisch...und ä schnurrä wiä äs tor.





daraufhin tut sich nichts mehr. wir fischen beharrlich weiter, doch kein fisch scheint interesse zu haben. etliche platz und köder wechsel bringen keinen erfolg...dafür treffen wir auf diese beiden kollegen welche im tessin allgegenwärtig sind.



nach einigen stunden fischen kommts wie es kommen muss und der himmel verdunkelt sich zunehmends. kaum zu glauben, aber die oberen bilder sowie das untere stammen aus einer zeitspanne von 2-3 stunden. wohlgemerkt...ich habe nicht schwarz-weiss photographiert oder was ähnliches.



alles nass....der schwarze ist der selbstgemachte auf welchen ich einen biss hatte


veregnet und etwas verärgert über den nicht nachlassenden regen kehren wir gegen abend unter einer brücke ein und fischen ein bisschen mit gummi, essen, quatschen. für mich alles halb so schlimm ich bin ausgerüstet. das einzige was mich bei solchem wetter nervt ist die ganze sache mit dem boot und abdecken und ausschöpfen etc.... für jänu ists etwas blöder. der steht nämlich ohne regenhosen, in turnschuhen und zu allem elend auch noch mit einer original rapala wind-regenjacke da die bereits jetzt schon durch lässt.....shit...irgendwann lässt der regen etwas nach und wir fischen weiter...doch es tut sich nichts mehr...später treffen wir dann noch unter der nächsten brücke sevi und seine crew zusammen mit dänu. alle nass, alle am frieren...rückzug ist angesagt.

sonntag

am nächsten morgen sind jänu und ich wieder zu zweit unterwegs. nach einigen stunden metidativem werfen steigt schliesslich der erste bei jänu ein...endlich...kein grosser aber ein anfang ist gemacht.





mein block....schön wärs :) der busch roch himmlisch vom boot aus aber ich wette wir hätten gekotzt wenn wir direkt daneben gestanden hätten. krass diese intensität


keine stunde vergeht und ich komme auch wieder zum zug. naja, ich sehe nicht gerade motiviert aus...täuscht aber. die viecher gehen ab


nachmittags ist für sevi und seine jungs leider fertig lustig und sie treten den heimweg an... schade habt ihr nichts gefangen...beim nächsten mal gibts was ;) wir verabschieden uns, dänu wechselt den untersatz und weiter gehts zu dritt

fahren und fischen ist anstrengend und macht unnötig lärm...da die bedingungen eh nicht optimal sind lassen wir die sache mit der gleichzeitigigen verschieben bleiben...endlich kann ich auch in ruhe fischen...


yaschaaaa....der hängt. unten an der kante ist der drauf geknallt. kurz darauf, keine 15 minuten später landet dänu number 2



yes...next one


es beginnt zu regnen. was sich aber irgendwie positiv aufs beissverhalten auswirkt. die fische sehen uns schlechter, sie hören uns schlechter, sie beissen argloser...



dänu kriegt noch 2 richtig gute fische. ich auch noch 2 kleinere... jänu hat irgendwie die arschkarte gezogen...whats going on?





tessiner jungle....


mittlerweile ists abend geworden und wir begeben uns auf den heimweg

ich will die bootsprüfung und mehr PS...mit dem 6er schläft uns das gesicht ein. morgens und abends jeweils 1.5 stunden fahrt....ist zwar schön erholsam nach anstrengenden 8-12 stunden fischen aber für schnelle spot wechsel bei beissflaute fehlt der power und somit oft auch die zeit...

bass thumbs...


irgendwann, zwischen durch, treffen wir noch auf jerki und michi alias imakatsu-freak...die beiden sind ebenfalls vom erfolg gekrönt...zumindest eine der beiden konnten wir aufs bild kriegen



montag

dänu der tackle wächter, wir am abdecken...gleich gehts wieder los...


....mit den ersten beiden bass die ich fangen darf...hammer




morgen stimmung am luganer


keine ahnung wann der genau gefangen wurde...irgendwann an dem tag, auf distanz unter einen steg gepitcht...der fisch nahm den köder vorbehaltslos und agressiv


naja, jedenfalls meint es petrus nicht gut mit uns... zumindest im bezug auf das wetter...den fischen scheints zu gefallen...ich kriege einen und verliere einen, jänu verliert einen, dänu kriegt 2 oder 3...
irgendwann hat dann jänu doch die schnauze voll und bedient sich der kehrrichtssäcke die ich immer auf dem boot habe um das gepäck vor nässe zu schützen...jeden tag die ganzen köder auslegen geht auf den sack...zum glück hat dänu keine katze :) ähhh... wo bin ich stehen geblieben? ach ja, baggy pants against the rain... bei bedarf stellen wir die nach mass her


jänu versucht petrus an die strippe zu kriegen...mist, ist nur die sekretärin am apparat. tja, dann gehts halt mit regen weiter...


diensttag

der nächste tag wird schön, fischereitechnisch ein desaster...früh morgens verpatze ich den biss eines schönen fisches, auf geskipptes jig, unter einem busch... dänu kriegt einen fehlbiss auf swimbait... jänu auf jig... gegen abend fange ich dann doch noch einen mit jig...geil

auf dem nachhause weg... machts euch ruhig gemütlich... könnte länger dauern

mittwoch

last day... last chance.
zuerst läuft nicht wirklich was. es scheint ein schöner tag zu werden und wie am vortag läufts harzig. irgendwann finden wir einen guten spot, steigen aus unserem boot und pirschen uns zu fuss an...mit erfolg. jänu kann den ersten des tages landen, ich kriege einen fehlbiss. danach versucht ein bass noch den köder von einem stein zu fressen den ich gerade beharrlich am einkrubeln bin und der verursacher eines hängers war...crazy fishes...entweder sie wollen nichts wissen oder sie drehen durch... leicht manisch veranlagt?



die nächsten stunden werden eintönig... nichts beisst und es ist richtig heiss. jänu befasst sich des öfteren mit der sonnecreme ich "chrügälä" die ärmel meines weissen hemdes herunter...jaja, lacht nur...aber ich sage euch: im sommer gibt es nichts besseres als ein langärmliges, dünnes, weisses hemd. mann schwitzt nicht und ist geschützt. wie sagt schambi? entweder man hat style oder eben nicht ( firangi und anzug) ... thats it...

jänu hat noch einen grossen nachläufer auf baitsmith. ich verscheuche die fische mit skippen....jedem das seine. trotzdem will keiner beissen...weiter gehts, platz gewechselt. während jänu sein jig wechselt skippe ich meins unter ein steg...präzis trifft das jig in sein ziel, schön in die ecke unter dem steg, absinken lassen 2-3 mal bewegen...bäng...hängt...yes...und wieder ein guter. spitze, genau richtig zum abschluss der tage hier unten. landen, pic und tschüss...see you.

bassfischen ist eine todernste angelegenheit...




der rest des tages gestaltet sich gleich wie vorher... bis der wind auffrist und die fische in laune kommen. zuerst saugt mir einer den gummi vom t-rig, danach kriege ich noch eine unter einem steg. hin gepitcht und der fisch ist voll drauf geknallt...leider ein kleinerer der sich weiter unten aufhielt und sich meines blickes entzogen hatte. trotz aufrichtigem interesse zog der grosse den kürzeren, da er seine masse nicht in dem tempo beschleunigte wie sein kleiner bruder...egal, mit dem hab ich sowieso nicht mehr gerechnet. zurück richtung hafen haben wir dann noch fehlbisse...mhmmhh...irgendwie hatte ich das gefühl das sich ein beisszeit ankündigt...to late... vor lauter fish-flash meinerseits kommen wir doch tatsächlich noch in den stress, den jänu muss zwingend den letzten zug in zürich erwischen und so schaffen wir es dann im eiltempo doch noch den letzten verpflichtungen gerecht zu werden.

see you again lugano...war hammer. vielen dank an dänu und jänu für die coolen tage und den service. das schreit nach wiederholung


hoffe der bericht gefällt
gruss fäbe