hier das ergebniss...

jigs giessen geht verhältniss mässig schnell...das bündig schleifen der eingussstelle und der nähte braucht aber zeit und das beschichten mit pulverfarbe auch...
3 verschieden modelle habe ich bestellt... arky jig, football jig und brushjig welches schön senkrecht steht. alle können mit weedguard gefertigt werden welcher wahlweise eingegossen oder später eingeklebt wird.

zum giessen: beim giessen ist darauf zu achten das bei mehreren giessabläufen die form nicht zu heiss wird...sonst fliesst das blei davon und daduch gibts mehr arbeit beim schleifen. ebenfalls wichtig: das blei darf nicht zu stark erhitzt werden sonst passiert dasselbe.
zum schleifen: beim schleifen der nähte reicht es mit einer feile das ganze bündig zu machen...die kratzer der feile sieht man nach dem beschichten nicht mehr.
zur beschichtung: bei der beschichtung wird das jig zuerst erhitzt ( fondue öfeli geht sehr gut, kerze geht schlecht, gaskocher ist heikel da das blei schnell schmilzt, der heissluftföhn ( nicht der für die haare...der wirklich heisse ) ist wohl die beste variante hab ich aber noch nicht probiert) und danach sofort und schnell in die pulverfarbe gedrückt und ebenso schnell wieder rausgezogen... sonst gibts klumpen. das restliche pulver wird etwas abgeblasen und abgeklopft und dann wird das jig nochmals schnell über die flamme gehalten damit es eine schöne, gleichmässig glänzende oberfläche gibt.
sehr wichtig!!! die farbe sollte ca. alle 2 tauchgänge so gedreht/aufgeschüttelt werden das sie schön locker und luftig ist...sonst gibts klumpen. das ziel ist es das die beschichtung nicht so dick ist das die ösen verkleben und nachher frei gebohrt werden müssen. um das aufmischen zu erleichtern hab ich ein konfitürenglas genommen und es jeweils gedreht. mit einem teesieb die farbe darüber streuen soll auch ganz gut gehen, hab ich aber nicht probiert ;) je nach farbe muss man sie häufiger aufschütteln. am besten für die verarbeitung war die farbe mit dem effekt.
die fertigen jigs kann man nun kurz aufhängen...sie sind nach wenigen minuten trocken und hart. um ein besseres ergebniss zu erzielen kann man die jigs nun noch 20 minuten bei 170 grad "backen"...war mir aber zu blöd...ob es nötig wäre sehe ich wenn ich die jigs brauche...denke aber nicht. ein jig welches 2 tage bassangeln hardcore erlebt hat sieht eh aus als ob man 50 mal darüber gefahren wäre. beim skippen sogar noch schlimmer, da es ab und zu gegen die mauern prallt.
zu den weedguards...die hab ich im nachhinein mit epoxy eingeleimt. wie gesagt man kann sie auch eingiessen aber ich wollte keine mühe beim beschichten der jigs. für die löcher wird anstatt des weedguards ein spezieller, nagel ähnlicher stift, in die form gelegt. die löcher für die weedguards musste ich nach dem beschichten noch etwas ausbohren
zum skirt: die sind alle gebunden und nicht mittels "gümmeli" befestigt. es gibt einen super trick um die fäden schön zu binden. ein fliegenbindestock ist eigentlich ein muss. die befstigung mit gummi geht aber auch.
für alle arbeitsschritte: am besten auf youtube ein paar videos reinziehen ;)
achtung: blei ist hoch giftig...die dämpfe dürfen nicht eingeatmet werden!!! nur im freien oder in räumen mit guter absauganlage und mit maske verarbeiten!
some jigs...



brush jig...

arky jig...

football jig...

EDIT: habe die jig beim bassen getestet... ob sie gebacken werden oder nicht macht tatsächlich einen unterschied in sachen haltbarkeit der farbe... beim nächsten mal kommen sie in den backofen
gruss fäbe
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