Mittwoch, 22. August 2012

räucherofen selbstgebaut

hier ein beispiel eines selbstgebauten räucherofens...schon lange wollte ich mir mal einen bauen, da ich keinen platz hatte weilte die idee und nun habe ich sie umgesetzt. der ofen besteht aus einem metallfass und ist ziemlich simpel aufgebaut...bauzeit 2 h.

wir brauchen: winkelschleifer, bohrer, akkubohrmaschine, feile, popnieten + popnieten zange, griff + 2  m-schrauben, 2 scharniere, 1 kistenverschluss, 3 stangen, 3 winkel, räucherhaken, buchenmehl, räucherthermometer.

wichtig...das fass, sofern es ein neueres ist, gut ausbrennen wegen der farbe...kleiner tip die alupopnieten schmelzen bei hoher temperatur, deshalb zuerst ausbrennen, dann basteln

in dem fass wird im unteren drittel ein ausschnitt gemacht, dieser wird entgratet. ein türli verschliesst die öffnung und dient zur reguliereung der sauerstoff zufuhr... knapp darüber wird ein zwischenboden mit löchern platziert, damit die tropfen des räucherguts nicht direkt in die glut fallen und üblen geschmack erzeugen. diesen habe ich auf 3 winkel gelegt welche ebenfalls mit popnieten befestigt sind

im oberen drittel wird ein räucher/braten thermometer platziert und zuoberst habe ich löcher gebohrt und stangen eingeschoben an welcher die räucherware aufgehängt wird...schlussendlich folgt der deckel mit welchem sich die temperatur steuern lässt.
genau genommen habe ich 2 fässer verwendet...das 2te brauchte ich für die türe und den zwischenboden...hier die türe...2 scharniere halten sie an position...befestigt wurden sie mit popnieten. die türe ist rundum 1 cm grösser als der ausschnitt, damit sie schön aufliegt.

verschlossen wird die türe mit einem kistenverschluss, zum räuchern bleibt die türe einen spalt ofen
zwischenboden und die stangen

deckel mit griff
braten thermometer

feuerung

räucherware
action...
...und ergebniss...werden echt sehr lecker...räucherfleisch  möchte ich demnächst auch mal probieren


zum räuchern selber...zuerst ein kleines feuer machen und warten bis nur noch glut vorhanden ist, räucherware rein, den deckel schliessen und während 10-20 minuten auf ca. 100 grad halten...die ware sollte während mind. 10 minuten  80 grad im innersten aufweisen...die temperatur lässt sich mit dem deckel steuern...

während dem räuchervorgang muss man die ganze zeit bei der sache sein...sonst wirds nichts.

ist es zu lange heiss können die fische austrocknen...das ganze hängt auch vom geschmack ab...die einen mögen es ganz zart...ich mag es wenn der fisch etwas biss hat ohne zäh zu sein...

nach der garzeit für weitere 60 min. auf + - 60 grad halten. bei diesem vorgang kommt dasbuchenholzmehl auf die glut...dieses muss immer wieder erneuert werden da es verglüht ...auch hier ...die einen mögens lieber rauchiger die anderen weniger...bleibt der fisch zu lange drin neigt er ebenfalls zum auszutrocknen.

beim ersten versuch klappte es nicht optimal und ich musste immer wieder ein kleines feurchen entfachen um die hitze zu halten...dies gestaltete sich ziemlich mühsam da ich keine 2te feuerstelle hatte...

beim zweiten versuch brachte ich es hin das ich nur 1 feuer entfachen musste und die glut ausreichte um die temperatur zu halten und ein kontinuierliches verglühen des räuchermehls  zu gewährleisten ( buche).

das ganze ist ein spiel zwischen glut,
sauerstoffzufuhr, menge des buchenmehls, usw.

einfach probieren und nach dem eigenen geschmack die räucherzeit etc. gestalten...für die glut am besten buchenholz verwenden...dieses hat einen seht guten brennwert und liefert langanhaltende glut...

gruss fäbe















Sonntag, 17. Juni 2012

flossen

hier ein paar fänge der letzten zeit...

endlich hab ich auch eine fliessgewässer karte gekriegt, wenn auch für ein sehr kurzes stück...ich freu mich ab und an wieder die fliegenpeitsche zu schwingen :D






   herrliche fische diese trouts!

                                     

                                        



                                     




























Donnerstag, 3. Mai 2012

go big or go home

wieder mal hecht eröffnung...und obwohl ich kein eigentlicher pike jäger bin hab ich mich richtig gefreut den tag auf dem see zu verbringen, auf der suche nach den croc's! diesmal wurde ich für die suche belohnt! ein wunderschöner hecht hat sich meinen swimbait reingepfiffen...


110cm, gefangen auf 150 gramm swimbait, mit einer dobyns -8oz, einer curado 300, bespult mit 50lb braid und 40 lb stahlvorfach...go big or go home :D

gruss fäbe


Donnerstag, 5. April 2012

Mein Kajak

sooo....hier ein bericht über den bescheidenen ausbau meines kleinen kajak's...nachdem mich das belly boot geärgert hatte kaufte ich mir über gratisinserate.ch sehr günstig den blauen blitz und baute es ein bisschen nach meinen bedürfnissen aus. günstig weil es oben auf den seiten 2 risse hat...aber die stören mich nicht im geringsten und die stabilität der schale ist gar kein thema.

mein kajak...welches zum lücken füllen, sprich für kurze sessions und für tagesausflüge an kleinere gewässer eingestzt wird.
es muss nicht vorgeführt werden, braucht keinen anhänger und wenn man ein so geräumiges auto wie ich hat passt es sogar hinein. perfekt auf die schnelle...



ein kajak ist an sich so was einfaches und das macht es interessant! so nah an der wasseroberfläche zu sitzen und zu drillen macht spass...das element wasser wird stärker wahrgenommen.


kajak fischen hat gegenüber dem belly einige vorteile:

-man kann sich besser bewegen und kommt schneller voran, ein sehr wichtiges detail um strecke zu machen.

-es ist schneller aufgebaut, man muss sich nicht speziell anziehen und...

-man hat etwas mehr luxus als auf dem belly

- mit etwas übung kann man sogar stehen beim angeln

nachteile gegenüber dem belly:

- man kann beim fischen nicht so schön manövrieren am spot, wenn einem der wind dreht nervt's! es gibt auch kajak's die über eine fusssteuerung mit pedalen verfügen..ich kenn sie nicht aus erfahrung, aber dort wird dieses detail wohl ausgeschaltet...

einige nachteile allgemein:

- bei wind kanns nervig werden, braucht mehr kraft

- es dreht einem manchmal beim fischen, man muss also mit dem paddel nachhelfen

- bei stärkerem wind ist es allgemein nervig auf dem jak...es empfiehlt sich ruhiges wetter für den ausflug oder geschützte orte zum angeln...

ich werde demnächst noch 2 katamaran ähnliche stützen die in ruten halter gesteckt werden montieren. mit hilfe dieser liegt das boot einiges stabiler im wasser und es kann locker im stehen gefischt werden. bei fahrt werden die stützen einfach hochgeklappt...

so nun zum eigentlichen thema..

das kajak hatte zu beginn keine fächer...bei cabelas.com hab ich mir dann 2 einschraub luken gekauft. diese erlauben mir einiges zu verstauen...die hintere brauch ich eigentlich gar nie...im kajak drin ist es häufig feucht oder nass. deshalb empfiehlt sich ein plastik oder kajak sack für kleidungsstücke etc.



die luken hab ich mit der stichsäge ausgeschnitten und dann die halterung des deckels mit schrauben und silikon für den nassbereich eingebaut...geht ruckzuck


hier musste ich etwas anpassen da die luke nur knapp ins kajak passte...


kajak mit luken und gepäcknetz an der front


das jak verfügt über 2 löcher die am tiefsten punkt liegen und allfälliges wasser abführen...da auch mal was rauf kommen kann hab ich sie mit weinkorken verschlossen die sich mit einem stück mono raus ziehen lassen...sollte es regnen kann ich so einfach und schnell wasser ablassen...


nun zum einbau des echolots... ich hab mir ein portables echolot aus einer wasserdichten postkiste und einer weiteren schraubluke gebaut...der geber besteht aus einem halbierten glashebe saugnapf und wird hinten unter dem deckel ausgeführt...die luke, welche ebenfalls abgedichtet ist, hab ich verwendet um es auch auf meinem kajak zu verwenden...


hier seht ihr die vordere luke, die kajak-echolot halterung unten und oben den geber mit dem saugnapf...dieser ist hier überflüssig, stört aber nicht...


die geber halterung ist eine geniale idee die ich im netz gefunden habe...

es wird ein geschlossen poriger schaumstoff ( gibts auf jeder baustelle) dicht auf den boden des kajak's geklebt. in ihm befindet sich ein aussparung für den geber...die ausparung wird nun soweit mit wasser gefüllt das der geber komplett eingetaucht ist...so wird das signal durchs wasser und den boden des kajaks in tiefere schichten geleitet...und es klappt :)

wichtig ist ein gute klebung...beim ersten versuch hat es nicht funktioniert...

-der boden sollte angeschliffen und von staub befreit werden...
-am besten schnell mit etwas brennsprit oder sonstigem hochprozentigem alkohol kurz reinigen. kein verdünner! der löst den plastik
-der silikon der zum verkleben verwendet wir ( gibt sicher auch andere oder sogar bessere kleber) sollte nach dem trocknen nicht an den rändern bündig geschnitten werden...das habe ich zuerst getan und das teil war undicht...ich denke die haftung wird so verringert.


der geber wird in die halterung gesteckt...davor sieht man den akku in einem halben tupperware damit er nicht nass wird...


und anschliessend wird der akku verkabelt...


so...fertig montiert.


weiter...ein sitz und wenns nur ein dünner ist, ist bei meiner schalen form unerlässlich sonst gibts rücken schmerzen...


zum tackle und allem was mitkommt...

- eine wasserdurchlässige kiste...an ihr sind 4 stück eines plastikrohr's ( gibt's im baumarkt) mit kabelbinder befestigt...diese halten die ruten...

- weste... die aufblasbare gibt's für nur 60.- im compass... es lohnt sich..man ist viel freier und eher gewillt sie mitzunehmen.

- ein kescher sowie ersatzakku ( meiner ist schon etwas schwächer)

- was zum futtern und natürlich köder, zange, vorfach...halt alles was man braucht oder meint das man es tut...kajak verpflichtet zu mittelmässiger bescheidenheit und das ist gut so ;)



die kiste befestige ich nun mit 2 spinnen in den ösen am rand...klappt super!


voilà...paddel nicht vergessen...


im wasser...


auf dem kajak...


und man sieht sogar was...


viel spass

gruss fäbe

PS:  hier noch das bild mit den montierten auslegern welche das boot stabilisieren und ein lockeres stehen ermöglichen...wichtig bei der montage ist die saubere positionierung parallel zum kajak...ich hab sie über ebay.com bestellt...ein anleitung gibts dazu ;)












Samstag, 4. Februar 2012

erstes zürisilber 2012

arschkalt...

eingemummt in allem was an kleider zuhause rumlag ging es an den see...das sich die arme noch bewegen liessen war luxus...trotzt isolation nach minergie richtlinien fluchte ich innerlich leicht als ich am see ankam...mit der bise hatte ich nicht gerechnet, war es doch bei mir ums iglu schön ruhig gewesen... sogar mit der spinnig verringerte sich meine wurfdistanz beachtlich und die geflochtene sägte sich ihren weg durch die ringe...

hat man jedoch angenehm warm ist es zauberhaft schön mit all den eisskulpturen!







einzig nase und finger leiden etwas...köderwechsel und dergleichen erfordern anschliessende gymnastik, dafür freut man sich umso mehr wenn's sich gelohnt sich aus der warmen gemütlichen stube zu prügeln :)


wunderschön und leicht violett leuchtend in der abendstimmung...kein riese...doch man nimmt was man kriegt und auch diese 40er auf wander verleiht zusätzliche motivation für weitere stunden am zürimeer...gefüllt mit forellen die einfach meistens nicht beissen wollen...

gruss fäbe

Samstag, 28. Januar 2012

immer diese blöden titel !

hier 2 fertige jerks...


red fish...


living dead...



ich liebe diese swimbaits! geiler natürlicher lauf...mit eingeklebten augen und dem passenden jighaken hammer




wer findet die walter :)


mitten auf dem see ging der hecht auf den swimbait welcher für die seefo's gedacht war...voll weggehauen das ding...also kam das nadelkissen mit...seefo's gabs trotzdem keine...


ich freu mich auf den frühling/frühsommer wenn...

...diese gesellen wieder ihr unwesen treiben!

greets