Montag, 29. Juni 2009

haba und tiger in baselcity

freitag abend und es ist soweit...freude herrscht!! mit haba verabredet steige ich in den zug nach basel. zuvor habe ich stunden mit tackle sortieren verbracht, mindestens 3 mal den rucksack neu bepackt und schlussendlich um 19:00 mein gepäck für reisetauglich befunden. leider passt nicht alles rein was ich gerne dabei hätte aber über 10 stunden laufen...da muss man schon einsparungen machen ;)

um 21:00 treffe ich toby im bahnhof...auf gehts zu einem von seinen kumpels den er kurzfristig auf unseren besuch vorbereitet hat. nach herzlicher begrüssung und anschliessendem chillout schaffen wir es erst um 12:45 ins bett, hart wenn mann um 4:30 wieder auf will aber wir haben es selbst so gewählt.

kaum hören wir den wecker sind wir auch schon auf. angezogen, tackle geschnappt, los gehts...
die devise lautet strecke machen und baits durchtesten bis einer funktioniert...

nach dem ersten kilometer entdecke ich schon den ersten zielfisch. langsam schwimmt das silber torpedo dem rand entlang, wohlgemerkt im strömungsschatten, den die regenfälle der vergangenen tage haben den fluss braun gefärbt und ansteigen lassen. leider will er nicht und so gehts weiter...weitere 100 meter und haba hat den ersten nachläufer des tages, ein strammer rapfen ist ziemlich agressiv auf seinen jackson geschossen, hat ihn dann aber nicht genommen :(
wir wechseln die seite und laufen werfend strom aufwärts. schon wieder ein nachläufer, auf smash minnow, geschätzte 60-70cm...die agressivitätä des fisches, wie er auf den köder schiesst, verblüfft mich und lässt vorfreude auf den ersten biss entstehen. weiter gehts und schon wieder ein nachläufer, diesmal auf jackson artist...wieso greifen die nicht zu??? darauf gibts nen fehlbiss einer 50er forelle gleich vor unseren füssen. unglaublich, der fisch versuchte ca. 3 mal den köder zu erhaschen und schafft es nicht...heute ist der wurm drin.
beim retour fischen wechsle ich mal den führungs stil...statt twichten kurble ich ein was das zeugs hält und zwar so schnell das ein twitch nur hin und da drin liegt wenn ich aufhöre zu kurbeln... päng...der hängt, yeahh endlich. sogleich zeigt sich der fisch und springt sogar aus dem wasser. die richtige führung ist gefunden. etwas enttäuscht vom drill aber voller freude über den ersten rapfen gibts ein pic. wahrscheinlich war der fisch einfach überrumpelt und kapierte gar nicht wirklich was ihm geschah, gedrillt wurde jedenfalls in assbangling manier.

sieht so klein aus, hatte aber 65-70cm, geiler fisch :) auf pointer 100 in white chartreuse oder sowas hässliches



der basler rhein ist ziemlich speziell mit seinen riesen schiffen, den kränen um sie zu beladen und der ganzen industrie...keine schönheit aber doch sehr faszinierend für menschen die sich das nicht gewohnt sind und allemal einen trip wert. sehr zanderverdächtig das flüsschen...hab nicht schlecht gestaunt über die breite...ca. 100-120 meter. trotzdem reichte meine 2 meter baitcaster aus...




haba in action...


den tag durch läuft nichts mehr und zunehmend wird heiss und vorallem schwül...wir machen ne pause, essen quatschen und probieren unsere köder durch.

noch was zu den ködern in der reissenden rheinströmung:

ich hatte viele baits dabei, aber nur sehr wenige hielten den enormen strömungsdruck beim highspeed kurbeln aus und blieben stabil...schluss endlich fand ich 3 geeignete

- smash minnow 100.... perfekt
- pointer/ b freeze 100 ...etwas weniger gut als der smash minnow aber auch ganz gut
- jackson artist 80 und 105...die liefen auch super

fazit..schwere köder oder sinkende mit flachläufer schaufel...

zur rolle:
ich fischte anfänglich die steez, aber die war überfordert. nachdem sie anfing geräsuche zu machen die nach " trocken laufen " klangen wechselte ich auf die curado 200 und war damit zufrieden für den rest des tages...selbst den jackson artist 80 warf sie für ihre grösse super und ihr getriebe machte keine anstalten

wir fischten weiter doch nichts ging... nach ca. 3 liter kaffee ( wir waren doch langsam am ende) und etlichen kilometern begann die sonne zu sinken und die dämmerung brach herein. leider war auch der fluss im laufe des tages noch viel brauner geworden und wir hatten wenig hoffnung da man wirklich nicht mehr weiter als 10 cm sah.


leider war haba schneider geblieben, dafür landete er erfolgreich ein halbes sixpack bier das die strömung mitgerissen hatte...yascha



kurz vor schluss hatte haba wieder ein nachläufer... ich kam hinzu und schleuderte meine köder auch noch in die fluten. hier war das wasser etwas klarer dank einem einlauf. 2 würfe nichts ging, noch einen, kurz an die führung gedacht, vollgas eingekurbelt...päng...hängt :)

kleiner als sein artgenosse aber vieeel besser im drill. der fisch schaffte es sogar schnur von der rolle zu reissen ohne in den hauptstrom zu schwimmen und das soll was heissen bei meiner bremseinstellung und der fischgrösse von ca. 55 cm. unglaublich diese kraft, macht einfach eure bremsen nicht komplett zu, auch bei mono. nicht mal die bass welche ich bis jetzt gefangen habe gingen derart ab. krass diese kampfkraft und hammer geil im drill. der fisch erlahmte dafür schnell und wurde gelandet...sorry toby, das wäre deiner gewesen. auf pointer 100 chartreuse weissichwas

ein geiler tag ging mit einem schönen fisch zu ende...wir kommen wieder, doch erstmals richtig schlafen...15 stunden fischen, ohne boot, dauernd am laufen mit 4 stunden schlaf. voll erledigt verabschiedeten wir uns am basler bahnhof und jeder ging seines weges..danke haba, war ein cooler tag


baslerrhein


aspius



infos...

baselcity:
Amt für Umwelt und Energie
Administration & Finanzen
Yvonne Uebersax
Hochbergerstrasse 158
4019 Basel
Tel. 061 639 22 29

wer gleich per post bestellen möchte schickt die anfrage + die sana kopie an:

yvonne.uebersax@bs.ch

gruss fäbe

nachträglich ein paar TJT pics ;)

los gehts



et voila...kein grosser aber immerhin, gefangen auf highsider...endlich kontakt


unsere bescheidenen fänge




die kapitalsten des trips


wir sind junkies... :)







joooo man... was gucksch?






ich seh nix, ich höre nix, ich sag nix....oder so ähnlich












gruss fäbe

Montag, 15. Juni 2009

montag morgen...

heute morgen gings gleich weiter mit einem schönen 33er egli...ansosnsten hatte ich keine bisse. war ca. 1,5 stunden unterwegs. das egli biss direkt neben einer hafenmohle während der absinkphase des jigs, ohne das ich das typische "tock" bemerkt hätte. auf einmal war einfach ein gegner an der leine....vielleicht ein hebebiss...gebissen hats auf einen "gepimpten" sabertail bug von berkley, 3 ", am 7 gramm gamakatsu jig



gruss fäbe

Sonntag, 14. Juni 2009

zürisee mit böri

heute sonntag waren ich und böri alias barbatula wieder auf dem zürisee unterwegs um die egli zu ärgern...dank hitze prognose und anfänglich wolkenlosem himmel versprach es zwar ein schöner, aber fischereitechnisch schwieriger tag zu werden. um 8 uhr waren wir auf dem wasser und schon gings los....



zuerst machten wir strecke mit wobbler, spinnerbaits, swimbaits und cranks. immer schön dem schilf entlang. jedoch war kein wasserbewohner interessiert und somit wechselten wir die taktik und beschlossen mit gummi einige hotspots an zu peilen.

die wochen zuvor waren wahrscheinlich ausnahme tage, den die fische bissen wie verrückt. heute und überhaupt in den letzten tagen war die fischerei zäh und bisse gabs eher wenige im vergleich...kein ahnung ob das am starken pflanzenwachstum der letzten tage und dem veränderten sauerstoff gehalt liegt... jedenfalls scheinen die fische andere vorlieben zu haben... gummi auf grund klappt nicht immer, manchmal ists besser im freiwasser oder ganz an der oberfläche.

am ersten spot ging erstmals nichts...die fische waren lethargisch...wir fischten beide mit c-rig...ich ganz klein mit hellgie, böri mit einem zoom citter craw, etwas grösser. während ich einige halbherzige bisse bekam bissen bei ihm mehr fische...vielleicht geht das mini gummi hellgie ein bisschen unter bei all den pflanzen im wasser und fällt nicht so auf. auf etwas grössere creatures und craws gabs jedenfalls deutlich mehr bisse..an einigen stellen sogar nur auf grösseres

plötzlich erhält böri einen brachialen biss und kann den kontrahenten haken und landen. was für ein schöner fisch! 41 cm und schön dick. new PB... petri alter...ich will auch. kurz darauf landet er gleich noch einen, wenn auch kleineren





nun wechsle ich den köder und montiere einen sabertail bug 3" am 7 gramm gamakatsu football jig...wenige würfe...zack...hängt. ein schöner, um die 30, hat sich das teil reingezogen und voll inhaliert...wenn die fische wirklich wollen kriegen die einiges hinter die kiemen. ein weiterer 30er folgt und einen schönen geschätzten 35 verliere ich...mist. bei böri ist pause. nach und nach lässt die aktivität nach und wir beschliessen wieder strecke zu machen...weitere 2 egli lassen sich mit smash minnow überreden, 2 kleine hechte ebenfalls...an einem weiteren guten spot an dem ich letztmals einen 40+ nachläufer auf wobbler hatte kriege ich einen biss...fühlt sich nach nichts kleinem an und auch nicht wie ein hecht...bei den hechten habe ich anfänglich öfters einfach zug drauf und im ersten moment fühlt es sich wie ein hänger an weil der fisch nicht zappelt sondern sich windet..die barsche wehren sich anders und machen sich mit einem klopfen bemerkbar. kurz darauf sehe ich den fetten barsch gegen mich schwimmen und habe so das gefühl das ich den gerade kurz dran hatte...pech...den burschen erschrecke ich noch mit einem crank, das ihn touchiert, nun sucht er definitiv das weite. ebenfalls einige hechte lassen sich an dem spot ärgern und wir landen einen auf c-rig...die kleinen sind sowas von gierig. wir wollen aber barsch und wenn hecht, dann grösser und so gehts weiter. am nächsten spot läuft wenig und nach 2-3 18er ziehen wir von dannen. noch ein spot anpeilen und ab nachhause...die hitze ist langsam unerträglich...doch nichts tut sich und somit endet ein weiterer schöner trip auf dem boot...etwas heiss aber für die verhältnisse sind wir sehr zufrieden...mit der menge und der grösse sowieso ;)


noch ein kleiner von mir... geht ja mal gar nicht das die obernarzisten nicht verewigt werden während die gäste die fetten abkriegen

gruss fäbe

Sonntag, 7. Juni 2009

auf egli mit chrigi

war heute mit chrigi unterwegs...um 11 uhr hatten wir abgemacht...und los gings... es war sehr wechselhaft, schwül und wärmer als in den letzten tagen...meiner meinung nach gutes wetter. gleich in den ersten 2 stunden fanden wir einen spot mit aktiven fischen und fingen 6 egli...alle auf c-rig oder splitshot-rig mit fluo vorfach und kleinen ködern. die ersten fische gingen nicht am grund auf die köder, sondern beinahe an der oberfläche, auf figure 8 style und langsames hin und her ziehen...die grösseren am boden. die restliche zeit bis 18:00 verbrachten wir mit viel laufen ( ich will mein boot) da keine spots mehr ergiebig waren und ohne grossen fischkontakt, lediglich eine ca. 35 seefo schnappte noch nach meinem köder verfehlte ihn aber und gabs dann auf. machte aber nichts, denn wir hatten wiedermal gut gefangen und waren guter dinge und der kurze regen hatte uns auch verschont

ein paar bilder...

chrigi mit dem grössten von 36 cm...yes




wunderschöne fische !!


mein grösstes...mit 32


keiner der fische war unter 29...eigentlich eine seltenheit. wahrscheinlich war einfach nur ein älterer schwarm vorort. wir fingen zwar keine riesen, aber für zürisee verhältnisse fand ich die strecke ganz okay. die grossen werden kommen...hoffe ich zumindest ;)

gruss fäbe